Die Musen

- Gesang Tanz Performance auf Stelzen -

Die Musen, alte Göttinnen der Künste, sind zum Leben erwacht.

Die drei Künstlerinnen kombinieren Stelzentanz mit theatralischem Vortrag, Tanz, Gesang und Live-Musik und feiern eine Hommage an alle Künste und ihre Verehrung.


In altgriechischen und lateinischen Texten sowie in altdeutschen und englischen Übersetzungen zitieren sie Dichter und Philosophen wie Hesiod, Capella und Platon, über die Musen und deren Gaben:

Ist es die Flamme der Leidenschaft, die den wahren Künstler ausmacht? Ist es seine Besessenheit und Wahnsinn, oder die Hingabe an die Wahrheit und Schönheit?

Dienen die Musen dem Künstler, indem sie ihn inspirieren, oder nähren sie sich selbst durch seine Inspiration?

Sind es ätherische Feen, die die Seelen von Träumern segnen oder gefährliche Sphynxen, die die Unwürdigen richten?


www.musen.eu

Die Darstellerinnen, die auf Stelzen mit scheinbarer Schwerelosigkeit tanzen, bewegen sich langsam und anmutig wie "außerhalb der Zeit", wie von einem Olymp, in dem die Menschheit nur ein Augenblick in der unsterblichen Ewigkeit ist.

Unterstrichen wird dieser Eindruck durch die zarten, fließenden Kostüme von Suzan Basbay aus antiken Sarees und zarten Chiffonstoffen, die in der Luft oder unter Wasser zu schweben scheinen.

Der Entwurf von Lidia Buonfino ist inspiriert von altgriechischen und römischen Gemälden und Statuen sowie Jugendstilporträts, die die alten Mythen mit leichten Ornamenten und einer tiefen, dunklen und feierlichen Ästhetik wiederbelebt und neu interpretiert haben.


Die Musikkomposition der Opernsängerin und Multitalentin Johanna Blackstone verbindet die erdigen, archaischen Herzschlagstrommeln mit dem ätherischen Klingen von Schellen und Muscheln. Die polyphonen Arrangements sind inspiriert von mittelalterlichen Hymnen sowie nordischen und anderen folkloristischen und rituellen Gesängen.

Auch hier spiegeln sich das Licht und die Dunkelheit, die Facettenvielfalt und Universalität der Musen wieder, in den Stimmen von Johanna Blackstone, einer Koloratursopranistin mit einer Reichweite von dreieinhalb Oktaven, der Musiksängerin Giulia Sophia Young, die den Harmonien eine kraftvolle folkloristische Note verleiht, und der Schauspielerin Lidia Buonfino, die mit ihrer ausdrucksstarken, tiefen und beschwörenden Stimme selbst toten Sprachen neues Leben einhaucht.


Film credits: Landesfilmdienst Baden-Württemberg e.V.

Foto credits: Thomas Doermer, BLICKWINKEL Fotografie - Henrik Winkelmann, Theo Groen, Laura Boston-Thek, Stefanie Stirnweiss, T&J Photography, Melvin Raschke

©2019 by Lidia Buonfino

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